11. Spieltag Hainsberg - Altenberg

Bezirksklasse Dresden Staffel 3 2010/11 Spielbericht vom 11. Spieltag 07.11.2010

Hainsberger SV 1. – BSG Stahl Altenberg 1.

5:2

Halbzeit

2:1

Schiedsrichter: Ralf Heinz (BSV 68 Sebnitz)

Zuschauer: 103, Gelbe Karten: 4/2 

Tore:

1:0 Stefan Pietsch (3.)
1:1 Marcel Vogel (6.)
2:1 Markus Weise (18.)
3:1 Markus Weise (63.)
4:1 Michael Seifert (74.)
4:2 Robby Müller (85.)
5:2 Frank Seifert (86.)

Spielbericht:

Niederlage trotz guter Leistung

Stahlelf scheitert beim Tabellenführer an der individuellen Klasse des Gegners. Trotz engagiertem und kämpferisch starkem Spiel kehrt die Stahelf mit leeren Händen aus Freital zurück.

Fast erwartungsgemäß ging der haushohe Favorit aus Hainsberg schon zeitig in Führung. Der erste Angriff der Gastgeber konnte von der Stahl-Abwehr nicht richtig geklärt werden, Pietsch kam an den Ball und schob selbigen zum 1:0 in der 3.Minute ins Tor. Doch die Gäste aus der Bergstadt erholten sich schnell. In der 7.Minute trat Petrick Fraulob einen Eckball von links in Richtung langes Eck, David Müller legte den Ball per Kopf in die Mitte wo Marcel Vogel zum Ausgleich einnicken konnte. Dann wieder die Hainsberger: Robby Müller rutschte auf dem nassen Rasen weg, Daniel Neubert lief allein auf Torwart Mirko Zimmermann zu, der aber wie in den letzten Wochen seine überragende Form unter Beweis stellte und den folgenden Schuss zur Ecke klären konnte. Diese wurde brandgefährlich, denn erst köpfte Pietsch den Ball an die Latte, den Abpraller schoss Michael Seifert-Jacob drüber. Die erneute Führung der Gastgeber dann in Minute 18: Markus Weise schnappte sich im Mittelfeld den Ball, spielte noch zwei Abwehrspieler aus und setzte einen trockenen Schuss von der Strafraumgrenze ins linke Eck zum 2:1. In der 37.Minute dann eine unglaubliche Szene. Gekonnt freigespielt liefen Markus Weise und Stefan Pietsch allein auf das Tor der Altenberger zu, doch Pietsch brachte es - in arroganter Weise - nicht fertig, den Ball nach Querpass von Weise ins leere Tor der Gäste zu schieben, so dass Torwart Zimmermann und der zurückgeeilte Kapitän Klemm klären konnten. Klemm war es auch, der in der 45.Minute den Freitaler Torwart mit einem Distanzschuss noch zu einer Parade zwingen konnte. So ging es mit der knappen 2:1 Führung für die Hainsberger zum Pausentee.

Der Beginn der zweiten Hälfte gehörte dann der Stahlelf. Marcus Böhme konnte in der 47.Minute eine Flanke in den Strafraum bringen, doch der freistehende Stephan Kadner verfehlte den Ball mit dem Kopf knapp. Danach nahmen die Hainsberger das Heft wieder in die Hand und kamen in der 63.Minute erneut durch Weise zum 3:1. Leider ging dem Angriff ein Foul an David Müller im Mittelfeld voraus, welches von Schiedsrichter Heinz allerdings nicht gepfiffen wurde. Kurz danach wechselten die Gastgeber mit Stürmer Frank Seifert für Pietsch die Spielentscheidung ein. Eine herrliche Kombination der Seifert-Brüder schloss Michael Seifert-Jacob in der 74.Minute zum 4:1 ab. Doch die Stahlelf gab sich nicht auf. Nur eine Minute später konnte der Freitaler Torwart Sobczak einen Distanzschuss von Rico Heymann nicht festhalten - der Nachschuss vom Klemm ging vorbei. Wiederum kurz darauf erwischte Marcel Vogel frei vorm Tor eine Flanke von rechts mit dem Kopf nicht voll. In der 84.Minute dann aber doch das verdiente zweite Tor für die Altenberger. Robby Müller trat einen Freistoß aus 20m herrlich in das rechte Dreiangel. Kurz danach die riesige Chance zum Anschlusstreffer: wieder Freistoß Robby Müller aus ähnlicher Entfernung, diesmal aber als Flanke auf Bruder David Müller, der das Leder aber knapp neben das Gehäuse der Hainsberger köpfte. Im Gegenzug konnte Frank Seifert dann den 5:2 Endtand erzielen.

Insgesamt betrachtet ist der Sieg der Hainsberger verdient aber ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen. Die Stahlelf muss den Kopf aber nicht hängen lassen. Trotz der großen Personalnot wurde der hohe Favorit lange Zeit durch eine großartige kämpferische Leistung in Schach gehalten und selbst spielerisch war man teilweise auf Augenhöhe. Mit dieser Leistung sollte im nächsten Spiel gegen Radeberg ein Punktgewinn möglich sein.

Altenberg:

Mirko Zimmermann, Robby Müller, Silvio Kästner, Marcel Klemm, Rico Heymann, Stephan Kadner, Marcus Böhme, David Müller, Petrick Fraulob (82.Martin Vogel), Mirko Klaus, Marcel Vogel (85. Andreas Burock)