15. Spieltag Hartmannsdorf - Altenberg

Hartmannsdorfer SV 1. – BSG Stahl Altenberg 1

4:1

Halbzeit

3:1

 

Tore:  

            1:0 David Herold                  (10.)

            2:0 David Herold                  (18.)

            3:0 David Herold                  (33.)

            3:1 Marcel Weinhold            (42.)

            4:1 Carlo Nitschke               (67.)

            Schiedsrichter: Jan Windisch (Dresden)      

 Zuschauer: 80                                   Gelbe Karten:           0/3

                                                          

                                                          

Spielbericht:

 

Überfordert

 

Im Nachholepunktspiel, welches auf dem Kunstrasen in Pretzschendorf angepfiffen wurde konnte die Stahlelf nicht an die Leistung vom Dohnaspiel anknüpfen und unterlag relativ kampflos im Osterzgebirgsderby – 4:1.

 

Dabei begann die Stahlelf alles andere als zögerlich, bereits in der ersten Spielminute prüfte Petrick Fraulob den HSV Keeper, der den Ball mit grösster Mühe zur Ecke lenken konnte. Doch damit schien das Pulver verschossen. Nun regierten die Hartmannsdorfer in Pretzschendorf. Nach zehn Minuten die Führung. Bei einem Eckball fühlte sich niemand für den Ball verantwortlich und auf einmal zappelte der Ball im Netz. Jeder Anwesende hatte gedacht das ein Stahlverteidiger den Ball etwas unglücklich ins Tor beförderte, doch der Schiri schrieb diesen Treffer David Herold im HSV – Dress zu. Genau dieser Herold sollte sich noch als Stahl – Schrecken erweisen. Unermütlich ackerte er durch die Abwehrreihe der Stählernen. Acht Minuten später war es dann wieder soweit. Herold setzte sich durch – 2:0. Ratlose Gesichter auf Seiten der Altenberger. Hämisches Gelaber auf der anderen. Tja, das ist Derbyluft und die bekommt den Altenbergern zu mindest in dieser Saison überhaupt nicht. Ein halbherziger Spielaufbau in der 35. Minute führte zum Ballverlust in der eigenen Hälfte. Und wieder war es Herold der den HSV mit dem 3:0 und sich selbst mit einem lupenreinen Hattrick beschenkte. Jetzt versuchte es die Stahlelf mit der Brechstange Weinhold fackelte einfach mal aus zweiter Reihe ab – abgefälscht – Anschlusstreffer (42.). So kanns gehen und man schöpfte zur Halbzeit neuen Mut.

In der zweiten Hälfte spielte man dann mit, lies nicht mehr wirklich viele HSV Chancen zu und hielt nun auch gegen die erfahrungsgemäß harte Gangart der Hausherren gegen. Doch vorne passierte bei der Stahlelf nichts viel zu harmlos agierte die Offensivabteilung in Rot. Sicher fehlten mit Klemm, den Müllers und Heymann gleich mehrere Säulen im Team aber man sollte ja nicht nach Ausflüchten suchen, auf halber Flamme brennt nun mal nichts an. Nach 72 Minuten setzte sich dann Carlo Nitschke spielstark durch und markierte den 4:1 Schlusspunkt. Mit vielleicht einem Tor zuviel, aber jederzeit verdient gewannen die Hartmannsdorfer diesen Vergleich. Nun muss sich die Stahlelf sammeln, denn schon nächste Woche geht’s zum zweiten Nachholer auf den Sonnenstein.

   

 

 

Altenberg:

 

Mirko Zimmermann, Marcus Böhme,  Silvio Kästner, Rene Kadner, Martin Vogel, Marcel Weinhold,  Rico Heymann, Petrick Fraulob, Mirko Klaus (86. Christian Straube), Stephan Kadner,  Marcel Vogel (73. Andreas Burock)