19.Spieltag Altenberg - Wachau

BSG Stahl Altenberg – TSV Wachau

2:3

 Halbzeit

0:2

Tore:    0:1 Sören Schirmer             (8.)

            0:2 Christian Gärtner           (21.)

            1:2 Jens Heymann               (49.)

            2:2 Erik Lehmann                 (60.)

            2:3 Johannes Hein               (83.)

Schiedsrichter: Sven Kotte (SG Dynamo Dresden)

Zuschauer: 100                                Gelbe Karten:           3/4

                                                         Rote Karten:            0/1


Altenberg verliert das Heimspiel gegen Wachau

Die Stahlelf holt ein 0:2 auf, unterliegt trotzdem und trauert vielen vergebenen Torchancen hinterher.

Nach zwei Siegen in Folge wollte Altenberg sich mit einem weiteren Erfolg gegen die akut abstiegsgefährdeten Wachauer endgültig aus der Abstiegszone der Tabelle verabschieden.

Bei schwierigen Bodenbedingungen legten die Gastgeber auch sofort los wie die Feuerwehr. So strich ein Schuss von Mirko Klaus nach einem Eckball in der 3.Minute nur knapp über das Tor der Gäste. In der 6.Minute verfehlten David Müller und Marcel Vogel nach einer Freistossflanke freistehend vorm Tor den Ball jeweils nur um Millimeter. Dann der Knackpunkt des Spieles. Einen eigentlich harmlosen Freistoss der Gäste - die bis dahin überhaupt keinen Stich sahen -  aus dem Mittelfeld, der wohl eher als Vorlage gedacht war, berührte kein Spieler mehr, der Ball setzte kurz vorm Tor noch einmal auf und landete, begleitet von vielen fragenden Altenberger Gesichtern, zum 0:1 im Tor. Ab diesem Zeitpunkt waren auch die Gäste aus der Westlausitz im Spiel und es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch mit teilweise hochkarätigen Chancen auf beiden Seiten. Als der Ausgleich nahezu in der Luft lag, konterten die Gäste mustergültig. Der schnelle Christian Gärtner liess in der 21.Minute auf der rechten Seite alle Altenberger Abwehrspieler stehen, seinen Schuss konnte Torwart Mirko Zimmermann parieren, der Abpraller landete jedoch direkt wieder am Bein des Stürmers und trudelte von dort zum 0:2 über die Linie. Altenberg war nun sichtlich geschockt und brauchte eine Weile um sich weitere Chancen zu erspielen. Die grösste Möglichkeit zum Aschlusstreffer vergab Marcel Klemm in der 36.Minute, als er - nach guter Vorarbeit von Klaus - frei vor Torwart Pohle stand und diesem den Ball aber in die Beine schob.

Zur Halbzeit wechselte Altenberg zweimal. In der 49.Minute gelang dem gerade ins Spiel gekommenen Stürmer Jens Heymann auch sofort der Anschlusstreffer, als er eine Eingabe von rechts aus leicht abseitverdächtiger Position zum 1:2 verwerten konnte. In der 60.Minute stach dann auch der zweite Joker. Erik Lehmann - ebenfalls zu Beginn der zweiten Hälfte eingewechselt - traf nach einem Freistoss per Kopf zum umjubelten 2:2. Jetzt waren die Gäste geschockt und Altenberg machte mächtig Druck um das Spiel endgültig zu drehen. So krachte ein Schuss von Klemm nach einem Eckball an die Latte des Gästetores. Ein Schuss von Robby Müller strich nur knapp am Tor der Wachauer vorbei. So kam was kommen musste. Eine ihrer wenigen Möglichkeiten in der zweiten Hälfte nutzten die Gäste in der 83.Minute, der eingewechselte Johannes Hein nutzte einen Stellungsfehler der Altenberger Hintermannschaft und erzielte das 2:3. Altenberg versuchte erneut den Ausgleich zu erzwingen, kam aber zu keinen weiteren Chancen. Unrühmlicher Höhepunkt der hektischen Schlussphase war die rote Karte für den Wachauer Tommy Geißler, der sich direkt vor den Augen des Schiedsrichters zu einer Tätlichkeit hinreissen liess.

So verpasste es die Stahlelf, die gute Ausgangsposition, die man sich in den letzten Wochen geschaffen hatte, weiter auszubauen. Statt den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen, muss man sich nun wieder auf den Abstiegskampf einstellen - bei den nächsten Gegnern Sebnitz und Possendorf sicher kein leichtes Unterfangen.

Aufstellung: Mirko Zimmermann, René Kadner, Marcel Weinhold (46. Erik Lehmann), Marcus Böhme, Stephan Kadner, Christian Straube (65. Martin Vogel), Mirko Klaus, Marcel Klemm, David Müller, Robby Müller, Marcel Vogel (46. Jens Heymann)