26. Spieltag Altenberg - Hainsberg

BSG Stahl Altenberg - Hainsberger SV

3:3
Halbzeit

1:1

Tore:   0:1 Stefan Pietsch               (8.)

           1:1 Marcel Weinhold            (34.)

           2:1 David Müller                   (55.)

           3:1 René Kadner                  (76. Strafstoß)

           3:2 Tony Krampe                 (80.)

           3:3 Daniel Wirth                   (90. +3)          

Schiedsrichter: Matthias Nitzsche (FSV Dippoldiswalde)

Zuschauer: 140                                 Gelbe Karten:           1/2

Altenberg verspielt Sieg gegen Hainsberg in letzter Sekunde
In einem spanndenen Spiel trennen sich die Stahlelf und der Hainsberger SV mit 3:3, alle Tore fielen nach Standardsituationen.

Viele Gespräche gab es in Altenberg nach dem katastrophalen Auftritt gegen Wehlen in der Vorwoche. Und offensichtlich wurden auch die richtigen Worte gefunden, denn die Stahlelf zeigte sich in diesem schweren Spiel mit einem komplett anderen Gesicht. So hatte man den Favoriten aus Hainsberg lange Zeit am Rande einer Niederlage, erst in allerletzter Sekunde konnten die Gäste den Ausgleichstreffer erzielen.

Das Spiel begann ohne Abtastphase und von Beginn an drängten die Gäste auf ein frühes Tor. Mit hohem Tempo und einer unglaublichen Ballsicherheit setzten sie die Altenberger Defensive gehörig unter Druck. Die erste Chance hatte aber trotzdem die Stahlelf. Ein Schuss von Marcel Weinhold - Altenbergs bester Spieler in den letzten Wochen - strich in der 6.Minute nur knapp Tor vorbei. In der 8. Minute setzten die Gäste dann ihre Überlegenheit zur Führung um. Ein weiter Eckball auf die lange Ecke wurde in die Mitte des Strafraums geköpft, Stefan Pietsch stand völlig frei und schoss den Ball zum 0:1 ins Netz. Dieser Treffer beflügelte aber eher die Altenberger, die von nun an besser im Spiel waren, den Hainsbergern vor allem kämpferisch Paroli boten und sich Feldvorteile erarbeiteten. Chancen blieben aber Mangelware, einzig erwähnenswert war ein direkter Freistoß von Robby Müller, den Eric Sobczak im Gästetor mit Mühe halten konnte. Die Stahlelf erhöhte noch einmal den Druck und kam in der 34.Minute auch zum verdienten Ausgleich. Stephan Kadner liess in der Strafraummitte einen weiten Einwurf für den besser positionierten Marcel Weinhold durch, der fackelte nicht lange und versenkte die Kugel zum 1:1 im langen Eck.

Auch in der zweiten Hälfte hatten die Gäste den besseren Start. Mirko Zimmermann konnte einen scharfen Schuß von Tony Krampe nicht festhalten, René Kadner rettete für seinen Keeper in letzter Sekunde vor einem heranstürmenden Hainsberger. Kurz darauf versuchte es Daniel Neubert mit einem Schuß, der jedoch über das Altenberger Tor strich. Die Gastgeber liessen sich davon aber nicht beeindrucken und erspielten sich wieder Vorteile. In der 55.Minute konnte David Müller nach einem Eckball aus dem Strafraumgewühl heraus die 2:1 Führung erzielen. Hainsberg versuchte wieder mehr zu investieren, scheiterte aber immer wieder an der diesmal konzentriert stehenden Altenberger Abwehr. In der 76.Minute gab es einen weiten Freistoss aus dem Mittelfeld für die Bergstädter, in dessen Folge ein Altenberger Spieler im Hainsberger Strafraum zu Boden ging. Schiedsrichter Nitzsche aus Dippoldiswalde entschied sofort - wenn auch etwas schmeichelhaft - auf Elfmeter. Diese Chance liess sich René Kadner nicht entgehen - 3:1. Nun begannen die Hainsberger wiederum enormen Druck zu entwickeln. Immer wieder kamen sie hauptsächlich bei Standards gefährlich vor das Altenberger Tor. Konsequenz war der 3:2 Anschlusstreffer nach einem Eckball durch Tony Krampe (80.). Altenberg versuchte nun die Gäste so gut wie möglich vom eigenen Tor fern zu halten. Dies gelang bis fast zum Schluss. Mit der letzten Aktion kam Hainsberg doch noch zum Ausgleich, wieder durch einen Standard. Kapitän Daniel Wirth stieg nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am höchsten und köpfte in der dritten Minute der Nachspielzeit unhaltbar ins linke Dreiangel.

Vor dem Spiel wäre sicherlich jeder Altenberger mit einem Punkt gegen den Tabellenzweiten zufrieden gewesen, nach dem Abpfiff und dem späten Ausgleichstor überwog aber der Frust über die verpassten und nicht unverdienten drei Punkte, so dass die gute Leistung, die die Mannschaft an diesem Tag gezeigt hat, fast komplett in den Hintergrund geriet.

Aufstellung: Mirko Zimmermann, Robby Müller, René Kadner, David Müller, Rico Heymann, Marcel Weinhold (70. Marcel Klemm), Stephan Kadner (87. Andreas Burock), Erik Lehmann, Mirko Klaus, Michael Weinhold, Martin Vogel