29. Spieltag Dohna - Altenberg
SV Chemie Dohna - BSG Stahl Altenberg
3:1
Halbzeit
1:1
Tore: 0:1 Robby Müller (14.)
1:1 Marcel Courtois de Hurbal (30.)
2:1 Marcel Krebs (60.)
3:1 Marcel Krebs (85.)
Schiedsrichter: Daniel Fröhlich (SG Empor Possendorf)
Zuschauer: 96 Gelbe Karten: 1/1
Stahlelf verliert das letzte Auswärtsspiel der Saison in Dohna
Unter argen Personalproblemen leidend hat Stahl Altenberg das Spiel beim SV Chemie Dohna mit 1:3 verloren. Geschwächt durch mehrere Verletzungen und Sperren hielt die Stahlelf das Spiel gegen den Favoriten aber lange offen und brachte die Burgstädter durch eine konzentrierte Abwehrarbeit lange Zeit zum Verzweifeln.
Nachdem in der Anfangsphase Dohna das Spiel bestimmte und durch Jahn (8.) und zweimal Krebs (10., 13.) auch erste gute Möglichkeiten hatte, gelang Robby Müller nach schöner Vorarbeit von Rico Heymann und Erik Lehmann das 0:1 (14.). Die Folge waren wütende Angriffe der Gastgeber, die beste Chance entstand durch eine flache Hereingabe von Krebs, die vom Altenberger Verteidiger René Kadner vor einem heranstürmenden Dohnaer Spieler an den Innenpfosten gelenkt wurde, von dort sprang das Spielgerät direkt in die Arme von Torhüter Zimmermann (24.). Nach einer halben Stunde schaffte Dohna dann durch einen abgefälschten Schuss von Marcel Courtois de Hurbal den Ausgleich. Mit Geschick und Glück (Dreifach-Chance für Krebs in der 43. Minute) hielt die Stahlelf das 1:1 bis zur Pause, hatte durch Robby Müller, der einen Schlenzer knapp neben das Tor setzte (42.), sogar die Chance zur erneuten Führung.
In der zweiten Hälfte liessen bei der Stahlelf zunehmend Kraft und Konzentration nach. So knackten die Dohnaer in Form von Marcel Krebs nach einer Stunde dann die stark spielende Altenberger Abwehr, in der der 48-jährige Trainer Michael Jungnickel eine sensationelle Partie als letzter Mann spielte - 2:1. Kurz darauf setzte Namyslo einen Kopfball nach einer Ecke knapp neben das Tor. Die Stahlelf hielt weiter gut mit und zerstörte die Dohnaer Angriffsbemühungen weitestgehend. In der 85.Minute musste sich Mirko Zimmermann im Gästetor dann doch noch einmal geschlagen geben: Sokarle passte auf Krebs, der freistehend keine Probleme hatte den 3:1 Endstand zu erzielen. Der eingewechselte Christian Straube und Erik Lehmann vergaben in der Schlussphase noch Möglichkeiten für ein zweites Altenberger Tor.
Mit dem guten Gefühl, trotz dieser Not-Aufstellung gegen einen - sich immer noch im Aufstiegsrennen befindenden - Favoriten aus Dohna nicht untergegangen zu sein, verliessen die Altenberger Spieler das Feld erhobenen Hauptes und keiner der vielen anwesenden Fans der Stahlelf konnte mit dieser Leistung unzufrieden sein.
Aufstellung: Mirko Zimmermann, René Kadner, Silvio Kästner, David Müller, Rico Heymann, Robby Müller, Michael Weinhold, Michael Jungnickel, Mirko Klaus, Petrick Fraulob (77. Christian Straube), Erik Lehmann