8. Spieltag Kesselsdorf-Altenberg

Bezirksklasse Dresden Staffel 3 2010/11 Spielbericht vom 8. Spieltag 17.10.2010

SG Kesselsdorf 1. – BSG Stahl Altenberg
2:0

Halbzeit
1:0

Tore:1:0 Sebastian Göldner(5.),2:0 Rudolf Keilholz(58.)

Schiedsrichter: Michael Schott (Hainsberger SV)

Zuschauer: 100; Gelbe Karten: 7/4; Gelb/Rote Karten: 0/1

 

Spielbericht:

Enttäuschender Auftritt in Kesselsdorf

 

Mit der bisher schlechtesten Saisonleistung hat die Stahlelf in einem schwachen Spiel bei der SG Kesselsdorf verdient mit 0:2 verloren.

Bereits in der 5.Minute konnte der Staffel-Neuling mit dem ersten Angriff in Führung gehen. Sebastian Göldner stand nach einem Doppelpass, der durch einen Stellungsfehler in der Altenberger Abwehr ermöglicht wurde, frei vorm Tor von Mirko Zimmermann und hatte keine Probleme den Ball flach in die rechte Ecke einzuschieben. In der 20.Minute fiel fast ein weiteres Tor für Kesselsdorf, diesmal stand Hellwig nach einem weiten Pass frei vor Zimmermann, der aber mit einem starken Reflex zu Ecke klären konnte. Nach etwa 20 Minuten schlich sich plötzlich Unsicherheit und Nervosität in das Spiel der Gastgeber, doch die Stahlelf konnte das nicht nutzen, denn man überbot sich an diesem Tag an Harmlosigkeit und der Kesselsdorfer Torwart musste in der ersten Hälfte nicht ein einziges Mal ernsthaft eingreifen. Leider wurden die Gastgeber mit der Zeit immer ruppiger und versuchten mit einer teilweise überharten Spielweise die Führung zu verteidigen. Fünf Gelbe Karten gab es allein bis zum Pausenpfiff für Kesselsdorf und es gibt durchaus Schiedsrichter, die eventuell ein, zwei Spieler der Hausherren schon vorzeitig zum Duschen geschickt hätten.

Die zweite Hälfte begann mit Vorteilen für die Gäste, bis auf einen Distanzschuss von Rico Heymann konnten man sich dem Tor der Gastgeber aber immer noch nicht gefährlich nähern. Stattdessen konnte Kesselsdorf in der 58.Minute auf 2:0 erhöhen. Nach einem Einwurf auf der rechten Seite kam Abwehrspieler Rudolf Keilholz in Ballbesitz, konnte sich den Ball unbedrängt an der Strafraumgrenze noch zurecht legen und unhaltbar für Zimmermann ins linke Dreiangel abziehen. Altenberg warf nun noch mal alles nach vorn, es wurde sich aber immer wieder in der die Mitte festgerannt, wenn es über aussen ging kam keine Flanke an, wenn es mal schnell gehen konnte wurde der Schwung durch individuelle Fehler wieder aus dem Spielzug genommen. Für die Gastgeber ergaben sich in dieser Zeit mehrere gute Chancen und nur Mirko Zimmermann und einer phänomenalen Abschluss-Schwäche der heimischen Angreifer ist es zu verdanken, dass es beim 2:0 für Kesselsdorf blieb. Für die Stahlelf gab es dann in der 78.Minute (!) die erste Torchance zu verbuchen, der eingewechselte Robby Müller kam an einen weiten Diagonalball und scheiterte am Torwart. Minuten später dann fast doch noch der Ehrentreffer: einen Eckball von links konnten die Gastgeber nur bis zur Strafraumgrenze klären, wiederum Müller kam zum Schuss, doch Sascha Altenburger konnte den Ball per Kopf auf der Linie per Kopf klären. Kurz vor Schluss wurde zu allem Überfluss noch Marcel Weinhold für zwei Fouls im Mittelfeld mit Gelb/Rot vom Platz verwiesen. Wenn man bedenkt, dass Kesselsdorf besonders in der 1.Halbzeit für einige doch sehr harte Aktionen ohne Verwarnungen davon kam, kann man über diese Entscheidung des Schiedsrichters nur mit dem Kopf schütteln.

Am Schiedsrichter lag die Niederlage letztlich aber nicht, denn lediglich zwei Chancen in 90 Minuten sind – auch für ein Auswärtsspiel – einfach zu wenig. Besonders im Mittelfeld fehlte es an Kreativität, Genauigkeit und Durchsetzungsvermögen.

So steht die Stahlelf wieder einmal mit dem Rücken zur Wand. Mit dem gesperrten Marcel Weinhold und den verletzten und angeschlagenen René Kadner und Rico Heymann fallen für das schwere nächste Spiel gegen Neustadt wahrscheinlich drei wichtige Spieler aus, was die Situation sicher nicht vereinfacht.

Altenberg:
Mirko Zimmermann, René Kadner (8. Marcel Vogel (70. Robby Müller)), Marcus Kirsch (60. Martin Vogel), Stephan Kadner, Marcel Klemm, Rico Heymann, Marcel Weinhold, Marcus Böhme, David Müller, Mirko Klaus, Erik Lehmann