Kreispokal Copitz - Altenberg
VfL Pirna-Copitz 2. - BSG Stahl Altenberg
1:4
Halbzeit
1:1
Tore: 1:0 Sebastian Kirchhübel (7.)
1:1 Petrick Fraulob (40.)
1:2 Erik Lehmann (55.)
1:3 Marcel Vogel (83.)
1:4 Martin Vogel (88.)
Schiedsrichter: Eric Fröde
Zuschauer: 39 Gelbe Karten: 1/4
Rote Karten: 1/0
Altenberg zieht ins Pokal-Viertelfinale ein
Dank eines letztlich souveränen Auftrittes hat die Stahlelf ihre Negativserie vorerst gestoppt und das Pokal-Achtelfinalspiel beim VfL Pirna-Copitz 2. mit 4:1 gewonnen. Dabei spielte den Altenbergern allerdings ein Platzverweis für die Gastgeber maßgeblich in die Karten.
Wacklig starteten die Gäste in die Partie, die Verunsicherung nach dem letzten Heimdebakel gegen Kesselsdorf war den Altenbergern deutlich anzusehen. So war es fast eine Konsequenz, dass die Stahlelf wieder einmal früh in Rückstand geriet. Klaus vertändelte den Ball in der Vorwärtsbewegung an Sebastian Kirchhübel, der so einen Sololauf über die linke Bahn startete und clever zum 1:0 abschloss (7.). Doch diesmal straffte sich die Stahlelf rasch und antwortete mit sehr guten Möglichkeiten für Marcel Vogel (8.) und Dirk Walther (12.). Danach verflachte das Spiel wieder, bis die Copitzer sich selbst schwächten. Nach einem harmlosen Zweikampf gerieten Stephan Kadner und Ron Fugmann aneinander, der Copitzer Kapitän wurde handgreiflich und bekam dafür vom guten Schiedsrichter Eric Fröde vollkommen berechtigt die Rote Karte (36.). Von diesem Schock erholten die Gastgeber sich nicht. So kam Altenberg kurz darauf zum Ausgleich, als Petrick Fraulob einen schnellen Angriff nach Vorarbeit von Robby Müller zum 1:1 abschloss (40.). Eine der wenigen folgenden Chancen für die dezimierten Gastgeber hatte noch vor der Pause Martin Wagner per Kopf, doch Mirko Zimmermann im Altenberger Kasten hielt stark.
Mit Beginn der zweiten Hälfte übernahm die Stahlelf dann endgültig das Kommando auf der Pirnaer Kunstwiese. Nachdem Fraulob und Kadner im Doppelpack (46.) sowie Walther (54.) gute Chancen zur Führung vergaben, konnte Erik Lehmann seinen starken Auftritt mit dem 1:2 in der 55. Minute krönen. Die Gastgeber versuchten ihr Glück mit langen Bällen, wodurch sich für die Stahlelf immer wieder Räume für schnelle Gegenangriffe boten. So hatten Petrick Fraulob (63., 79.), Marcel Vogel (74.) und David Müller (80.) weitere teils hochkarätige Chancen den Sack endgültig zu zumachen, wobei sich der eingewechselte Marcus Böhme bei seinem Comeback nach halbjähriger Verletzungspause mehrfach als Vorbereiter hervortat. Fast hätte sich die mangelhafte Chancenverwertung gerächt, denn in der 80. Minute tauchte plötzlich Copitz' Otto Winkler aussichtsreich vor dem Altenberger Gehäuse auf, schoss aus guter Position - zum Glück für die Stahlelf - jedoch kläglich über das Tor. Kurz später konnte Petrick Fraulob nach einer Ecke einen platzierten Kopfball von Sebastian Kirchhübel entschärfen (82.). Dies war aber die letzte Aktion der Gastgeber, denn fast im Gegenzug konnte Marcel Vogel das 3:1 und damit die endgültige Entscheidung erzielen (83.). In der 88. Minute trug sich dann auch der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Martin Vogel in die Torschützenliste ein, mit einem strammen Rechtsschuss markierte er den 4:1 Endstand.
Letztlich konnte die Stahlelf das erste Spiel in Copitz verdient gewinnen - überzeugend wurde der Auftritt allerdings erst nach dem Platzverweis für die Gastgeber. Es bleibt also viel Arbeit bis zum nächsten (Punkt)Spiel, an selber Stelle, gegen den selben Gegner.
Aufstellung: Mirko Zimmermann, Stephan Kadner, Rico Heymann, Robby Müller, David Müller, Dirk Walther (83. Martin Vogel), Mirko Klaus (71. Marcus Böhme), Silvio Güttler, Erik Lehmann, Marcel Vogel, Petrick Fraulob